Melanie R. (33): „Es war entsetzlich!“

Vor der Kinesiologie – Melanie R. (33): „Es war entsetzlich!“

Ständiges Weinen, besonders morgens und unablässig Beklemmungen in der Brust, so als schnürte es mir die Kehle zu. Ich hatte vor allem Angst: Vor dem Alleinsein, vor dem nicht Alleinsein, davor, dass ich nie mehr arbeiten könne, vor Freunden, die ich treffen sollte usw. Schließlich landete ich in der Psychiatrie. Dort stopfte man mich mit Tabletten voll und stellte nach ein paar Wochen fest, dass es die falschen seien, und begann mit neuen. Da wurde die Dosis dann so lange gesteigert, bis ich ein totales rastloses Nervenbündel war. Auf eigenen Wunsch verließ ich nach 9 ½ Wochen die Klinik ohne große Besserung. Hier können Sie nach weiteren Informationen suchen.

Meine Nervenärztin verschrieb mir daraufhin endlich andere Tabletten, so konnte ich wenigstens wieder schlafen.

Neue Ausrichtung durch Kinesiologie Ein halbes Jahr später bin ich mit meinem Freund zusammengezogen und keine 2 Jahre später spitzte sich die Situation wieder dermassen zu – ohne dass ich vorher eine große Besserung gespürt hätte -, dass ich freiwillig für 1 Woche wieder in die Klinik ging.

Dort merkte ich, dass es mir wesentlich besser ging, wenn ich nicht mit meinem Freund zusammen war. Als ich wieder daheim war, war alles genauso schlimm. Ängste, Beklemmungen, Panik, Schweißausbrüche etc.

Meine Mutter brachte mich zur Kinesiologin

Meine Mutter empfahl mir dann die Kinesiologin Frau Chaumien, da sie auf einer ihrer Veranstaltungen gewesen war. Mir war zu dem Zeitpunkt alles egal und ich ging mit ihr hin. Ich sagte sofort beim ersten Treffen, dass ich eigentlich nichts von solchen Methoden halte und ob sie denn auch nichts noch kaputter machen könne, als es eh schon ist.

Frau Chaumien verneinte und ich ließ mich erst mal drauf ein. Ich vertraute ihr einfach, denn sie war schon damals eine Kinesiologin mit sehr viel Erfahrungen. Wir begannen damit, meine Sabotageprogramme abzubauen und ich musste eine Menge Sätze sagen und viel klopfen und trinken. Ich merkte erstmal nur, dass es mir beim Aufwachen am nächsten Tag besser ging als vorher. Nach ein paar Sitzungen wurde ich stabiler und meine negativen „Ausschläge" kamen nicht mehr so häufig.

Und dann kam der große Knall: Ich schlief plötzlich nicht mehr. 3 Wochen lang, immer nur jeden 2. Tag ein paar Stunden. Ich war völlig fertig! Als ich mir nicht mehr zu helfen wusste, zog ich aus und bin erst mal zu meiner Mutter geflüchtet. Das war so eine Bauchentscheidung. Und siehe da: Seit dieser Nacht schlafe ich wieder. Nicht immer gut, aber doch regelmäßig.

Mein Freund entpuppte sich für mich als wahrer Psychovampir, der mir mit seiner ganzen Art und seinem Charakter so zusetzte, dass ich so krank geworden bin.

Mittlerweile lebe ich in meiner eigenen Wohnung, treffe Freunde und unternehme Dinge wie Urlaub, Kino und Konzerte. Ich fürchte mich nicht mehr so sehr und kann auch wieder öfter alleine sein (daran arbeiten wir noch). Es gibt Tage, da fühle ich mich ganz bei mir und bin zufrieden, aber es gibt auch noch die Tage voller Selbstzweifel. Doch die Kinesiologin Frau Chaumien hat mir schon ein großes Stück weitergeholfen, mich aus der für mich untragbaren Situation zu befreien, und sie hilft mir immer noch.

Leider muss ich weiterhin jeden Tag mit meinem Ex-Freund arbeiten, aber ich bin sehr willens, das zu schaffen. Ich mag meinen Job.

Der Verstand wird durch Wahrheit erleuchtet, das Herz durch Liebe erwärmt.
aus Russland
 

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